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Deisterdenkmale

Alte Taufe:
Die Alte Taufe, früher auch Heidentaufe und Wolfsaltar genannt, ist ein Sandsteinblock von ungefähr 3 mal 3 Metern und ragt etwa einen Meter aus der Erde hervor. In der Mitte befindet sich eine beckenartige Vertiefung, welche ständig mit Wasser gefüllt ist. Nach der Überlieferung war die alte Taufe ein heidnischer Opferaltar, der nach Einführung des Christentums eine Zeit lang als Taufstein benutzt wurde. Der Stein liegt nahe dem Kammweg, westlich des Nordmannturmes. Er ist eines der eindrucksvollsten Denkmale des Deisters.

Brauns-Denkmal:
Am Weg Barsinghausen - Nordmannsturm. Brauns gilt als der  "Deister-Vater". Er erschloss den Deister für Wanderinnen und Wanderer und führte Wegbezeichnungen ein. Der Gedenkstein steht seit 1892 oberhalb von Barsinghausen am Ende der steilen Schneise, die von der Deisterstraße in den Deister führt.

Elten-Denkmal:
Auf dem Wennigser Friedhof, rechts neben dem Eingang, liegt das Grab des Försters Elten mit einem etwa 2 m hohen Sandsteinblock. Die Vorderseite des Denkmals zeigt die Göttin der Gerechtigkeit mit der Waage, auf der diese die rächende Tat des Jägers gegen die anderen Taten seines Lebens abwägt. In der Rechten hält der Jäger noch das Rächerschwert. Unter der Inschrift befindet sich ein Hund. Die Geschichte erzählt, Elten habe einen Wilderer beim Aufbrechen des Wildes erwischt. Er wurde von dem Wilderer angeschossen, konnte aber, bevor er am Tatort starb, den Wilderer erschießen. Eltens treuer Hund wachte so lange am Tatort, bis man die beiden Toten auffand. Das Denkmal wurde 1835 von Ernst Bandel geschaffen. Auch am Sandkopf, wo der tote Elten gefunden wurde, erinnert ein Gedenkstein an den königlichen Jäger und sein Schicksal. Über den Hergang der Tat sind trotz der Inschrift immer wieder Zweifel entstanden. (Nachzulesen in der Elten - Geschichte)

Förster-Denkmal:
Das Försterdenkmal, ein großer Findling auf dem Deisterkamm in der Nähe des "Höfeler", wurde am 22.05.1927 zur Erinnerung an den Doppelmord vom 12.08.1926 errichtet. Am Morgen des 12.08.1926 gingen der 33-jährige Hilfsförster Meyer aus Egestorf (Deister) und der 76-jährige Haumeister Bode aus der Wennigser Mark zur Jagd in den Deister. Der Pole F. Dymkowski war ebenfalls in den frühen Morgenstunden mit vollgepacktem Rucksack auf dem Kammwege unterwegs nach Hannover. In seinem Rucksack befand sich Diebesgut, welches er nachts bei einem Einbruch in Lauenau erbeutet hatte. Der Förster und der Haumeister trafen ihn in der Nähe des Höfeler, vermuteten Wilddieberei und ließen sich den Rucksack öffnen. Als die beiden sich niederbeugten, um den Rucksack zu kontrollieren, erschoss Dymbrowski beide. Der Todesschütze wurde vom Schwurgericht in Hannover zum Tode verurteilt und im Gefängnishof an der Celler Straße in Hannover enthauptet.

Lehndorf-Denkmal: 
Am Forsthaus Georgsplatz in Wennigsen (Deister) steht oberhalb der Wennigser Mark ein ca. 1,20 Meter hoher Stein als Erinnerung an den königlichen Holzknecht Johann Dietrich Lehndorf. Der Stein wurde von der Oberförsterei Wennigsen (Deister) gestiftet. Die Inschriften lauten: "Zur Feyer des Andenkens an Johann Westerholz und den Süerserberg. Geboren zu Degersen den 8. April 1743, Gestorben daselbst den 30. November 1815. In Wennigsen ruht seine irdische Hülle.  Geschätzt von seinen Vorgesetzten, Geehrt im Kreise seiner Bekannten weihete er mit rastloser Tätigkeit dem Schutze und der Pflege des Waldes sein tadelloses Leben. Der Redlichkeit und Treue während 44-jähriger Dienstzeit. Seines Fleißes Zeugen umschatten diesen Denkstein."

Toppius-Denkmal:
Denkmal für den Hofjäger Toppius, der im Handgemenge mit einem Wilddieb getötet wurde. 1 Meter hoher Stein mit Inschrift: "Dem Andenken des köngl. Jägers Toppius. Am 28. Februar 1807 in seinem Berufe an dieser Stelle tödlich verwundet starb er am 2. Tage in Wennigsen." Das Denkmal befindet sich am Forsthaus Georgsplatz oberhalb Wennigser Mark. Es stand zuerst weiter unten am Teich und wurde 1901 auf seinen jetzigen Platz versetzt.

Deisterdenkmale

Elten-Denkmal auf dem Wennigser Friedhof
Letzte Änderung am: Freitag, 07.09.2012