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Kinder


Welche Unterlagen werden zur Geburtsbeurkundung benötigt?


Unterlagen, die miteinander verheiratete Eltern deutscher Staatsangehörigkeit vorlegen müssen, wenn das Kind nicht im Krankenhaus, sondern in der elterlichen Wohnung geboren wurde:
- Eheurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister

Falls Sie nicht in Deutschland geheiratet haben, benötigen Sie die Eheurkunde (Original) und eine deutsche Übersetzung dieser Urkunde, wenn es sich nicht um eine mehrsprachige Urkunde handelt und die im Ausland geschlossene Ehe nicht in Deutschland beurkundet worden ist.

Möglicherweise sind in diesem Fall noch weitere Unterlagen erforderlich, bevor Urkunden für Ihr Baby ausgestellt werden können. Sie sollten sich deshalb möglichst früh mit uns in Verbindung setzen.
Telefon: 05103 /   70 07 - 46


Unterlagen, die nicht miteinander verheiratete Eltern deutscher Staatsangehörigkeit vorlegen müssen:

Es soll nur die Mutter in den Geburtseintrag aufgenommen werden:
- wenn Sie ledig sind, Ihre eigene Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift des
  Geburtsregisters
- falls Sie geschieden oder verwitwet sind, eine beglaubigte Abschrift aus dem
  Eheregister Ihrer letzten Ehe oder eine Heiratsurkunde mit Auflösungsvermerk.
Die Urkunden sollten zeitnah ausgestellt,  d. h.,  nicht älter als 6 Monate sein.

Vor der Beurkundung der Geburt sollten Sie einen Termin wegen der Anerkennung der Vaterschaft und der Zustimmung der Mutter zur Vaterschaftsanerkennung mit uns vereinbaren.


Es gibt bereits eine Vaterschaftsanerkennung, beide Eltern wollen in die Geburtsurkunde aufgenommen werden:

- für einen Vater/eine Mutter, der/die ledig ist, eine Geburtsurkunde,
- für  einen Vater/eine Mutter, der/die geschieden oder verwitwet ist, eine beglaubigte
  Abschrift aus dem Eheregister der letzten Ehe oder eine Eheurkunde mit
  Auflösungsvermerk der Ehe

- die Urkunde/Urkunden über die Vaterschaftsanerkennung einschließlich der
  Zustimmungserklärung der Mutter zur Vaterschaftsanerkennung

- falls eine gemeinsame Sorgerechtserklärung beim Jugendamt abgegeben worden
  ist, wird diese beim Standesamt vorgelegt

- falls keine gemeinsame Sorgerechtserklärung beim Jugendamt abgegeben worden
  ist, erklärt die Mutter schriftlich, dass sie die alleinige elterliche Sorge hat.
  Sie bestimmt dann allein den Vornamen des Kindes, das Kind erhält regelmäßig
  ihren Familiennamen.
  Das Kind kann den Familiennamen des Vaters erhalten, wenn eine
  Vaterschaftsanerkennung erfolgt ist und der Vater in einer öffentlich beglaubigten
  Erklärung angibt, dass er damit einverstanden ist.

Sonderfälle:

In einigen Fällen können zur Beurkundung einer Geburt weitere Unterlagen nötig sein:

- Zwei verschiedene Staatsangehörigkeiten beeinflussen die Namenswahl für Ihr Kind.
- In Urkunden von Spätaussiedlerinnen/Spätaussiedlern sind die Namen manchmal
  nicht richtig geschrieben.
- Die Eheschließung erfolgte im Ausland.
- Die Scheidung ist beantragt.
- Die Mutter ist noch verheiratet. Der Ehemann ist  nicht der Vater des Kindes.

Treffen einer oder mehrere Fälle auf Sie zu?
Dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, damit wir besprechen können, welche Nachweise Sie brauchen.

Telefon: 05103 / 7007 - 46


Letzte Änderung am: Donnerstag, 23.08.2012