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Entwicklungen

Unternehmensgründung
71 % der befragten Unternehmen geben an, dass der Betriebsinhaber bzw. –Gründer bei Etablierung des Unternehmens bereits in Wennigsen wohnhaft war. Auch bei der Frage, welche Gründe seinerzeit für die Ansiedlung oder Gründung in Wennigsen sprachen, überwiegen der Wohnort des Gründers oder aber familiäre Bindungen an die Gemeinde Wennigsen (vgl. Abbildung 8). Hier zeigt sich die starke örtliche Verankerung der Firmengründer mit der Gemeinde, die typisch für kleinere Unternehmen ist. Kriterien wie Marktabdeckung, Infrastrukturangebot und Lagequalität oder ein konkretes Immobilien- oder Flächenangebot sind eher für größere Unternehmen typisch. Da diese in Wennigsen nur in geringer Anzahl vorkommen, werden diese Kriterien seltener genannt.

Jüngste Mitarbeiterentwicklung
Auf der Basis der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gehört Wennigsen zu denjenigen Kommunen des Umlandes, die im Zehnjahreszeitraum 1996 bis 2006 mit -5,7 % überproportional von Beschäftigungsabbau betroffen waren (Umland: -1,4 %). Hinsichtlich der Beschäftigungstrends in den letzten zwei Jahren zeigt die vorliegende Untersuchung folgendes Bild: Der Beschäftigungsstand ist in den meisten Wennigser Betrieben insgesamt von hoher Stabilität geprägt. Nur in etwa 13 % aller Unternehmen wurde in den letzten zwei Jahren Personal abgebaut; bei der Hälfte verlief die Entwicklung stabil, fast ein Drittel hat Personal eingestellt. Bei branchenspezifischer Betrachtung ergibt sich ein differenzierteres Bild. So hat im Einzelhandel ein Anteil von 63 % das Personal konstant gehalten; hier lag der Anteil der Betriebe mit Neueinstellungen aber mit 15 % nur etwa halb so hoch wie im Durchschnitt. Betriebe des MA und der FEMR haben dagegen mit 42 % bzw. 53 % überproportional stark Personal zusätzlich eingestellt. Darüber hinaus besteht eine hohe Korrelation zwischen Betriebsgröße und Mitarbeiterentwicklung. Bei den Kleinbetrieben bis fünf Mitarbeiter bleibt die Beschäftigung überwiegend konstant. Bei den größeren Unternehmen überwiegt dagegen Wachstum: 6 von 10 Unternehmen mit über 20 Beschäftigten verzeichneten eine wachsende Beschäftigungszahl, nur zwei waren von Beschäftigungsrückgang betroffen.

Abschätzung der zukünftigen Mitarbeiterentwicklung
Bei der Abschätzung der künftigen Mitarbeiterentwicklung zeigen sich folgende Ergebnisse: Die Erwartungen der Unternehmen für die nächsten zwei Jahre fallen auch hier überwiegend positiv aus: 30 % planen Neueinstellungen, die Mehrzahl der Befragten von 69 % rechnet mit stabilen Mitarbeiterzahlen. Hier bestehen keine signifikanten Beziehungen zwischen erwarteter Beschäftigtenzahl und Unternehmensgröße. Das Gesamtvolumen der möglichen Neueinstellungen aller befragten Unternehmen liegt für diesen Zeitraum bei bis zu 130 Vollzeitstellen. Im MA und der FEMR planen immerhin die Hälfte der Befragten weitere Einstellungen. Das mögliche Neueinstellungsvolumen liegt allein bei diesen beiden Branchen bei ca. 25 Mitarbeitern. Im Einzelhandel gehen dagegen fast 90 % der Unternehmen von konstanten Mitarbeiterzahlen aus.

Betriebliche Veränderungen

Veränderungen der Mitarbeiterzahlen in den letzten 2 Jahren

Letzte Änderung am: Dienstag, 06.09.2011