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Wirtschaft | Standort Wennigsen | Wirtschaftsstudie | Handlungsempfehlungen

Handlungsempfehlungen

Ziel der vorliegenden Bestandsaufnahme für die Gemeinde Wennigsen war es, Ansatzpunkte für die Profilbildung des Wirtschaftsstandortes zu erhalten. Vielfach dominieren hier die Wohn- und Erholungsfunktionen, die jedoch Anknüpfungspunkte für die Weiterentwicklung des Gewerbebestandes bieten. Der überwiegend kleinbetriebliche Gewerbebesatz erfordert eine spezifische Vorgehensweise. Für branchenbezogene Aktivitäten, wie eine kommunale „Clusterstrategie“, ist der Unternehmensbesatz in den Segmenten FEMR und MA zu gering. Bei der Profilbildung ist der Tatsache Rechnung zu tragen, dass der Schwerpunkt der Unternehmen im für kleinere Gemeinden typischen Segment des Handels, Einzelhandels sowie im Bereich der unternehmens- und personenbezogenen Dienstleistungen liegt. Aus den Ergebnissen dieser Untersuchung ergeben sich verschiedene Themenkomplexe für die Erweiterung der Profilbildung des Wirtschaftsstandortes Wennigsen, die der Vertiefung bedürfen:

  • Erstellung eines Betriebskatasters zur Erhöhung der Transparenz über die Leistungsfähigkeit der örtlichen Unternehmen (Produkte und Dienstleistungen, Kooperationsbeziehungen und –wünsche), ggf. durch Aufbau eines entsprechenden Internetportals.
  • Bestandsaufnahme des Arbeitskräfte- und Qualifikationsbedarfs in den Unternehmen:Welche Berufsgruppen und Qualifizierungen fehlen besonders? In welchen Bereichen könnten örtliche Betriebe zusätzliche Ausbildungsplätze anbieten? Können ggf. Ausbildungen gemeinschaftlich im Verbund angeboten werden? In diesem Themenkomplex kann Unterstützung seitens der regionalen Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung geleistet werden.
  • Einbindung der Unternehmen des FEMR und MA in die Aktivitäten von hannoverimpuls für die Fokusbranchen (Branchendialoge und Wachstumswettbewerbe bzw. Aktivitäten der Projektzentren der jeweiligen Branchen, z. B. TCH, Produktionstechnisches Zentrum, Laserzentrum).
  • Differenziertes Gewerbeflächen- und Immobilienangebot: Für welche Nutzergruppen fehlen geeignete Flächen und Immobilien? Welche Möglichkeiten bestehen seitens der Gemeinde, zusätzliche Flächen auszuweisen? Wie können leerstehende private Gewerbeobjekte (schneller) an Interessenten vermittelt werden?
  • Attraktivität des Wirtschafts- und Einkaufsstandortes: Maßnahmen zur Sicherheit und Sauberkeit, Verlängerung bzw. Vereinheitlichung von Ladenöffnungszeiten, Durchführung von Veranstaltungen (verkaufsoffene Sonntage, Weihnachtsmarkt etc.).

Für die Konkretisierung, welche Themen und Maßnahmen aus Sicht der Verwaltung und der örtlichen Wirtschaft vorrangig behandelt werden sollten, bietet es sich an, mit den an der Befragung beteiligten Unternehmen sowie weiteren für die örtliche Wirtschaft relevanten Akteuren (beispielsweise der WIG, dem Kreditgewerbe und der Klosterkammer) einen Strategieworkshop durchzuführen, um die Interessenlagen und Ziele der Profilbildung der Gemeinde zu konkretisieren.

Letzte Änderung am: Dienstag, 06.09.2011