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Wirtschaft | Standort Wennigsen | Wirtschaftsstudie | Regionale Verflechtungen

Regionale Verflechtungen

Liefer- und Absatzverflechtungen
Bei Betrachtung der Herkunft eingesetzter Produkte und Dienstleistungen überwiegt bei über 40 % der Unternehmen ein örtlicher bis regionaler Bezugsradius. Darüber hinaus besteht ein deutlicher Unterschied zwischen den Branchen. Die Abbildung 5 dokumentiert die branchenspezifischen Unterschiede: Während in den Betrieben des FEMR mit ca. 80 % eindeutig die überregionalen Bezugsgebiete dominieren, ist im MA der deutschlandweite Radius mit 50 % herausragend. Die unternehmensnahen Dienstleister orientieren sich dagegen zu fast 60 % örtlich bis regional. Ein ähnlich differenziertes Bild mit erheblichen Branchenunterschieden zeigt die Grafik auf der nächsten Seite der Absatzgebiete der Produkte und Dienstleistungen. Etwa zwei Drittel der Gesamtgruppe beliefert örtliche oder regionale Kunden. In der FEMR findet dagegen zu 60 % ein internationaler Absatz statt, im MA zu fast 60 % mit deutschlandweitem Radius. Auch hier orientieren sich die Unternehmensnahen Dienstleister ähnlich wie die Gesamtgruppe örtlich bis regional. Im Ergebnis wird deutlich, dass die Betriebe der FEMR und des MA in ihren Bezugs- und Absatzbeziehungen kaum auf lokale oder regionale Partner angewiesen sind und sich stark überregional orientieren. Gerade in den Branchen FEMR und im MA befinden sich einige zum Teil hoch spezialisierte Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für namhafte Großkunden (z. B. für die Deutsche Bahn AG oder die Automobil- und die Werftindustrie) deutschlandweit und im Ausland absetzen.

Pendlerverflechtungen und Herkunft der Mitarbeiter
Wennigsen hat, bezogen auf die Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – wie die meisten Kommunen im Umland, einen negativen Pendlersaldo: nur ca. 1.360 Einpendlern stehen etwa 2.280 Auspendler gegenüber. Eine Aufschlüsselung nach der Herkunft der insgesamt 1.410 tätigen Mitarbeiter in den Unternehmen liegt nicht vor. Die Unternehmen wurden lediglich befragt, aus welchem Einzugsbereich der größte Anteil ihres Personals jeweils stammt. Danach äußerten etwa 56 % der Unternehmen, dass ihr Personal in der Mehrzahl aus dem Gemeindegebiet kommt. Bei 41 % der Unternehmen wohnen die Beschäftigten überwiegend in einem näheren Umkreis von maximal 20 Minuten PKW-Fahrtzeit um den Betriebssitz. Nur bei vier Betrieben (3 %) stammt die Mehrzahl der Beschäftigten aus einem noch größeren Einzugsradius. Branchenspezifisch gibt es hier ebenfalls größere Unterschiede. Bei zwei Dritteln der Betriebe der FEMR stammen die Mitarbeiter aus dem Umkreis bis 20 Minuten Fahrtzeit, im MA sogar zu drei Vierteln. Hinsichtlich der Größenklassen der Betriebe zeigt sich, dass bei Unternehmen mit über 20 Beschäftigten das Personal zu 90 % außerhalb der Kommune wohnt. Bei der Herkunft des Personals wird deutlich, dass bei der Mehrzahl der nternehmen lokale Verflechtungen vorherrschen. Dies gilt in besonderem Maße für die für kleinere Kommunen typischen Branchen wie Handwerk,  Einzelhandel und Dienstleistungen. Lediglich die Betriebe der FEMR und des MA besitzen eine gewisse Magnetwirkung über das direkte Umfeld hinaus.

Räumlicher Einzugsbereich des Personals

Absatzgebiete der Produkte / Dienstleistungen

Bezug von Produkten und Dienstleistungen

Letzte Änderung am: Dienstag, 06.09.2011